Wie er zu uns kamEigentlich war der Anfang ein trauriger Anlaß. Unser Maine Coon Kater "Wilder Charly" mußte aufgrund eines inoperablen Tumors eingeschläfert werden.
Nun waren wir auf der Suche nach einem neuen Kater. Langhaarig sollte er sein. Am liebsten wieder eine Maine Coon. Aber Perser oder heilige Birma wären auch in Frage gekommen. Also klapperten wir die Tierheime und Tierschutzvereine in unserer näheren oder weiteren Umgebung ab. Aber es war wie verhext. Es gab zu der Zeit einfach keine langhaarigen Katzen in der Vermittlung.
Also schalteten wir eine Anzeige in einem Anzeigenblatt. Wir suchten nach einem Langhaarkater im Alter von ca. 3-5 Jahren. Denn Welpen, so süß sie auch sind, wollte ich mir nicht antun. Ich wollte ein erwachsenes Tier, das schon die meisten Spielregeln kennt und dem man sie nicht erst beibringen muß.
Es kamen aber nur 2 Anrufe. Einer von einer Frau die heilige Birma Babys abzugeben hatte und einer von einem Mann mit 2 Perserkatern, der seine Tiere abgeben wollte, weil seine Kinder lieber einen Hund wollten. Die beiden Kater waren Vater und Sohn. Der Vater, Willi, war weiß mit blauen Augen und drei Jahre alt. Der Sohn, Charly, war 1 Jahr alt und cremefarben.
Die Frau mit den Birmakitten war nett, aber ich wollte doch keine Welpen. Darum fuhren wir zuerst zu dem Mann mit den beiden Persern. Eigentlich ging es um den Willi den wir uns anschauen wollten. Der jüngere Charly war mir zu jung. Der mußte ja noch voll im ... weiter auf der nächsten Seite 
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